Niemand kann #RoterKater ersetzen.

Die hiesige Spitzohrenbevölkerung hat sich inzwischen wieder um ein Spitzohren- und Turbopfotenpaar erhöht. Wieder mal ein Notfellchen, alles andere schien unangemessen.  Wir üben hier noch die Zusammenführung, Fotos wird es sicher auch bald geben. Was mir dabei überdeutlich wurde: Auch wenn „der Neue“ deutlich anders aussieht (ich vermutete, alles andere würde ich ohnehin nicht schaffen und war daher leichter zu überreden als wenn der Neue ebenfalls rotes Fell gehabt hätte) – er ist genau so anders wie #BunteKatze und #KleineKatze schon zu Lebzeiten von #RoterKater anders waren. Er fehlt mir immer noch und immer wieder und das ist auch okay so. Ich wollte es halt mal (wieder) gesagt haben.

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So kann es auch gehen.

Manchmal bedauere ich, dass ich mir weniger Zeit für Twitter nehme, als Twitter bzw. die, mit denen ich (wir) auf Twitter in Kontakt bin (wir es sind), es „verdient“ haben. Ich habe schon so viel Trost und Weisheit insbesondere von Katern, Katzen, Futterfrauen und Dosenöffnern erlebt und geteilt, dass es … ist, wie es ist.

Kürzlich durfte ich den Weggang vom Plüschkater begleiten. Auch wenn „so etwas“ praktisch (und theoretisch) immer weh tut: für mich ist es „dürfen“.

Gestern gab es dann das folgende Bild in der Timeline der Zauberkatze:

Was in mir spontan die Erinnerung wach rief, wie es bei uns in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli war.

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Mehr als (nur?) 10 Wochen.

Der rote Kater bewohnt inzwischen seit knapp über 10 Wochen unseren Garten bzw. einen Teil davon. Langsam ist klar, dass er dort – im Gegensatz zu den Kätzinnen und wohl auch im Gegensatz zu uns überwintern wird. Mit dem Freigehege geht es somit wohl erst im kommenden Frühjahr richtig los.

Es gibt eine Seite in mir, die findet das „Ganze“ immer noch doof. Und eine Seite, die immer noch glaubt, dass es der richtige Ort und die richtige Zeit waren. Und eine sehr große weite Seite, die einfach dankbar ist für die gemeinsame Zeit. Ich denke und fühle immer wieder gern in seine Richtung, wenn ich ein (älteres) Foto von ihm sehe. Und natürlich erst recht bei den jüngeren Fotos von ihm. Ich erlaube mir, liebe-voll an ihn zu denken und dankbar zu sein für viele kleine und große Schritte, die wir auf unserem gemeinsamen Weg gehen durften.

Die Kätzinnen wirken wieder sicherer. Die bunte Katze sucht nach wie vor viel physische Nähe zu mir und schnurrt seit einigen wenigen Wochen in solchen Situationen auch deutlich häufiger als früher. Ob sie das vom Roten Kater „übernommen“ hat? Ich halte das für möglich. Die kleine Katze, die ja eigentlich auch eine bunte Katze ist, aber nichtsdestotrotz immer noch unsere „Kleine“ ist, hat offenbar gelernt, dass sie auch in der aktuellen Gruppenkonstellation die Kleine bleibt. Sie passt gut auf sich auf. Ich halte das für einen nützlichen Wesenszug.

Fortsetzung folgt.

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Bald ist es fertig (dokumentiert)!

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Teil 3 – es geht voran – aber wie!

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Die Fortsetzung: dokumentierte Bauarbeiten

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Was das wird? Ratet mal!

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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus…

Eine Kerze für den Kater

Wer schon länger mit Katzen/Katern oder „sonstigen“ Wesen lebt, wird es vermutlich verstehen. Es tut immer noch weh. Und wer es nicht versteht, versteht es nicht. Es wird auch wieder andere Beiträge auf diesem Blog geben. Sonst hätte ich es wohl kaum umbenannt. Heute ist es vier Wochen her, dass ich den roten Kater auf seinem letzten Weg begleitet habe. Heute ist das wichtig. Als ich – ausgerechnet – heute zu einer Trauerfeier eingeladen war, habe ich das als Möglichkeit wahrgenommen, eine Kerze für ihn dazu zu stellen.

Es ist meine Art, damit umzugehen, dass es ist, wie es ist. Blumen sollten es ja ohnehin nicht sein – statt dessen eine Spende an das Tierheim in Sowienoch. Dem komme ich selbstverständlich nach. Dass es zusätzlich noch die Möglichkeit gab, auch für #RoterKater eine Kerze in diesem Rahmen zu entzünden, tat meiner Seele wohl und sie hätte ganz sicher nichts dagegen gehabt. Sie war zeitlebens froh unter anderem um das Leben mit der jeweiligen Familienkatze, deren letzte daher erfreulicherweise eine explizite Erwähnung in der Trauerrede fand. Dass es keine Blumen geben sollte, daran haben sich schließlich auch nicht alle gehalten. So war das heute. Wie es morgen ist, wird sich morgen weisen.

Jeder Abschied ist anders.

Wie twitterte ich es heute Vormittag:

So ist es. Ich stelle wiederholt fest – jeder Abschied ist anders. Als #Weis(s)erKater über die Regenbogenbrücke ging, hatte ich Schwierigkeiten, auch nur sein Bild anzuschauen. Ich habe mir schwere Vorwürfe gemacht, dass er zu lange leiden musste. Ich habe eine ziemliche Zeit kaum noch getwittert/gebloggt. Es tut heute noch weh, wenn ich weiße Kater/Katzen mit schwarzen Flecken über einem Ohr sehe. Nicht mehr so doll, aber weh.

Mit #RoterKater bin ich jedenfalls sicher, dass er ein schönes Leben mit mir/uns hatte. Das hatte #WeisserKater natürlich auch. Es war halt deutlich kürzer. Dazwischen begleitete ich noch aus mehr oder weniger Ferne diverse Spitzohrige – allen voran #Prinzessin und #BraunerKater mit der Lizenz zum Totschmusen.

Letztlich kommt es nicht (nur) auf die gemeinsam verbrachte Zeit an, das ist (mir) schon auch klar. Dennoch sind 17einhalb Jahre eine lange Zeit. Und ich übe jetzt mal, wieder etwas geduldiger damit zu sein, dass #RoterKater anders zu verabschieden ist als alle Anderen vor und sehr wahrscheinlich auch nach ihm.

Die Wirkung von zwei Buchstaben

Auf meinen letzten Blogbeitrag bekam ich folgenden Tweet:

Kennt Ihr die Geschichte von Rilke und der Rose und der Bettlerin? So ungefähr kam ich mir vor. Ich brauchte offenbar das Ja, um durch die letzten Tage zu kommen. Traurig, aber wahr.

Gestern ging ich dann nach dem Heimkommen wieder – wie so oft – durch unsere Wohnung und begrüßte zunächst – wie so oft – die Damen des Hauses. Um dann in meinem Zimmer dem Kater einen guten Abend zu wünschen. Pause. Zehntelsekundenlange Pause. Dann begreifen/spüren, dass … Aua.

Dass ich Abends dann wieder drei Schalen aus der Futterschublade holte, erschien mir dann schon fast folgerichtig. Seufz.

Ja(!), es wird irgendwann klarer. Weniger Schmerzhaft. Bis dahin braucht es wohl noch die eine oder andere Rose. Tulpe. Nelke.

Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken…

Hätte ich doch was anderes auf sein Grab pflanzen sollen?

Gut, dass es Euch gibt. Danke.